Galerie Barakah

Der Galerist und Liebhaber

Es ist das Schöne, was mich seit jeher begeistert - und Schmuck, insbesondere Halsschmuck, ist eine der ältesten Kunstformen, dieser Begeisterung Ausdruck zu verleihen.

Anup Ben Dixon

Meine Leidenschaft für antiken und traditionellen Schmuck habe ich vor vielen Jahren in Indien entdeckt. Die Begeisterung hierfür habe ich 1994 zu meinem Beruf gemacht.

Seit langem schon arbeite ich vornehmlich mit altem, zum Teil antikem Glas, Stein und Geschmiedetem aus Afrika, Asien, Süd-Amerika und dem alten Europa und versuche stets, außergewöhnliche und kostbare Perlen- & Schmuck-Artefakte in einen modernen, jedoch zeitlosen Kontext zu bringen.

Obschon ich mich auch für zeitgenössischen Schmuck begeistern mag, gilt meine Leidenschaft doch eher dem traditionellen, sich über Jahrhunderte entwickelten Schmuck, wie auch der Kunst der alten Kulturen und indigenen Stämme.

Seit Menschengedenken ist Schmuck nicht bloß Zierde, sondern hat von Anfang an auch Identität gestiftet und das Individuelle innerhalb des Kollektivs zum Ausdruck gebracht. Auch war Schmuck ein Zeichen der Würde des Trägers und der Trägerin. Oftmals hatte Schmuck einen spirituellen Bezug. Ihm wurden heilende wie schützende Kräfte zugesprochen. Vielerorts und lange Zeit diente Schmuck gar als Währung.

Durch das systematische Voranschreiten der vom Westen ausgehenden Globalisierung und Industrialisierung geht die kulturelle Vielfalt jedoch nach und nach verloren.

Meine Aufgabe ist es, solche kostbaren Objekte, die von alten, zum großen Teil für immer verlorenen Kulturen zeugen, zu erhalten, ihre Geschichten zu erzählen und an Liebhaber weiterzureichen.

Jeder Mensch ist der Träger seiner eigenen Würde. Und kaum etwas ist so persönlich wie Schmuck. Authentischer Schmuck, der keinen Modetrends unterliegt, sondern von einem Kultur-relevanten historischen Kontext beseelt ist, vermag dies zu unterstreichen. Und mit solchem diene ich.